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Zweiter Teil der Saison
23.3.2016
Bereits sind wieder alle Wettkämpfe vorüber. Ich möchte euch einen Rückblick nicht vorenthalten.
Kandersteger Volkslauf
Trotz recht langwierigen Rückenschmerzen konnte ich am Kandersteger Volkslauf mitmachen und diesen zu meiner grossen Freude auch gleich zum zweiten Mal in Serie gewinnen. Da ich aufgrund der Rückenschmerzen über eine Woche kein Training absolvieren konnte, war es für mich aber ein sehr harter Wettkampf.
Franco-Suisse
Eine Woche später musste der Transjurassien aufgrund Schneemangels leider abgesagt werden. Diese Absage schmerzte mich ein wenig, da ich diesen Lauf im Vornherein als Saison-Höhepunkt bezeichnet habe. Der nächste Lauf war deshalb der Franco-Suisse oberhalb Les Verrières. Bei sehr nassen Verhältnissen konnte ich in der fünfköpfigen Spitzengruppe mit zwei starken Franzosen mitlaufen. Beim Schlusssprint hatte ich aber keine Chance und ich wurde 5er.
Gommerlauf
In der darauf folgenden Woche stand der Gommerlauf auf dem Programm. Anfänglich wollte ich den Klassischlauf am Samstag und den Hauptlauf am Sonntag laufen, doch meine Gesundheit liessen dies nicht zu. Somit startete ich nur am Sonntag beim Hauptrennen über die 42km Skating. Bei extrem starkem Schneefall wurde der Lauf zu einem grossen Kraftakt. Zu meinem Erstaunen konnte ich bis ca. Kilometer 30 mit der Spitzengruppe (Cologna, Livers,  Pralong und Kindschi) mithalten. Kurz vor Niederwald schwanden jedoch langsam die Kräfte und gleichzeitig wurde aus dem Schneefall fast Regen und der Ski begann zu saugen. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Spitzenläufer ziehen zu lassen. Mit dem 5.Rang war ich am Schluss aber ganz zufrieden.
Engadin Skimarathon
Mit der Erkenntnis, dass ich über lange Zeit immer noch mit den Kaderathleten mitlaufen kann, fuhr ich ins Engadin. Ab Donnerstag bis am Samstag war ich im Village in St. Moritz bei den Helvetia Langlaufworkshops engagiert. Die Verhältnisse über die ganze Zeit waren top und ich startete sehr motiviert am Engadin Skimarathon. Aufgrund des starken Windes war das Tempo bis nach dem Flugplatz in Bever nicht sehr hoch. Deshalb war die Spitzengruppe lange Zeit auch sehr gross. Ich versuchte mich stets in den ersten 15 Positionen aufzuhalten und dem grossen Gerangel aus dem Weg zu gehen. Beim Beginn der Golanhöhen wurde dann das Tempo verschärft und ich versuchte eine gute Position zu finden. Eingangs des letzten Kilometers konnte ich aber nicht mehr zusetzen und ich lief mit 12 Sekunden Rückstand auf dem für mich sehr guten 17. Rang über die Ziellinie. Es war ein toller Wettkampf bei welchem ich weiter an Motivation tankte für das letzte Rennwochenende der Saison. 
Schweizermeisterschaft Sparenmoos
Mit dem zweiten Teil der Langlauf SM im Sparenmoos wurde dann die Langlaufsaison bei Traumbedingungen beendet. Am Samstag stand der 50 Kilometer Skating Wettkampf auf dem Programm. Ich konnte von Beginn an ein sehr kontrolliertes Rennen laufen. Ich versuchte, in der ersten Runde an der Spitze des Feldes meine Pace zu laufen damit ich nicht gleich ein zu hohes Tempo mitgehen musste. Dies gelang mir sehr gut und als dann die ersten Tempoverschärfungen durch Curdin oder Toni kamen, war ich bereit und in einer guten Position. Wiederum konnte ich über lange Zeit gut mithalten. Bei etwa Kilometer 30 war es dann aber um mich geschehen und ich konnte dem Spitzenquartett (Livers, Cologna, Perl und Furger) nicht mehr folgen. Zusammen mit Ueli Schnider kämpfte ich um den Anschluss, doch die Kräfte liessen immer mehr nach und so musste ich dann auf der letzten Runde auch bei Ueli abreissen lassen. Trotzdem lief ich auf den für mich ausgezeichneten 6. Rang mit nur 2.30 Minuten Rückstand auf den Sieger Toni Livers ins Ziel. Ich freue mich sehr über diesen 6. Rang. Diese tolle Klassierung zwei Jahre nach dem Rücktritt vom Leistungssport und mit nur einem Bruchteil von Trainings zu erreichen, macht mich wirklich stolz. Am Sonntag folgte zum Abschluss der Saison die SM Staffel. Ich lief zusammen mit Marius und Dajan Danuser das erste Mal für meinen neuen Club SC Vättis. Wir wussten, dass wenn wirklich alles optimal laufen würde, wir eine Chance auf den 3. Platz hätten. Die Grenzwächter und auch der Skiclub Davos waren ausser Reichweite. Marius als Startläufer und auch Dajan auf der zweiten Strecke in der klassischen Technik machten ein tolles Rennen. Dajan übergab mir an sechster Position und ich skatete unmittelbar hinter dem fünftplatzierten Läufer aus dem Lichtenstein los. Zusammen konnten wir dann bereits in der ersten von drei 2.5km Runden an die Position drei beziehungsweise vier laufen. Beide versuchten mehrmals zu attackieren und eine Vorentscheidung herbei zu führen. Doch niemandem gelang es, entscheidende Meter herauszuholen und so kam es zum Zielsprint um Rang 3. Ich konnte diesen ganz knapp für mich entscheiden und freute mich zusammen mit Marius und Dajan riesig über diese Staffelmedaille!
Somit ist eine weitere tolle Saison zu Ende gegangen. Ich konnte auch in diesem Winter als Hobbyläufer schöne Wettkampferfolge feiern und der Sieg in der Gesamtwertung des Swiss Loppet freut mich natürlich ebenfalls!
Nun freue ich mich aber auch wieder auf Wochenende ohne Rennen und den Frühling.
Fotos der Schweizermeisterschaft
 
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